gemäß Art. 28 DSGVO – Stand: April 2026 – Version 1.0
Dieser Auftragsverarbeitungsvertrag (nachfolgend „AVV") wird zwischen dem Kunden (nachfolgend „Verantwortlicher") und der
Valtio UG (haftungsbeschränkt)
Musterstraße 1
10115 Berlin
E-Mail: datenschutz@valtio.de
(nachfolgend „Auftragsverarbeiter") geschlossen.
Der AVV wird durch Akzeptanz beim Onboarding (digitale Annahme mit Zeitstempel) abgeschlossen und ist Bestandteil des Hauptvertrags über die Nutzung der Software Valtio.
Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen zur Bereitstellung der cloudbasierten Hausverwaltungssoftware „Valtio". Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen.
Die Dauer der Verarbeitung entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags. Nach Vertragsende werden die Daten gemäß § 9 dieses AVV gelöscht oder zurückgegeben.
Die Verarbeitung dient der Erbringung der vertraglich vereinbarten SaaS-Leistungen, insbesondere:
Gegenstand der Verarbeitung sind folgende Kategorien personenbezogener Daten:
Besondere Kategorien personenbezogener Daten gemäß Art. 9 DSGVO werden grundsätzlich nicht verarbeitet, es sei denn, der Verantwortliche gibt solche Daten in Freitextfeldern ein.
Der Auftragsverarbeiter verpflichtet sich:
Der Verantwortliche ist berechtigt, dem Auftragsverarbeiter jederzeit Weisungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten zu erteilen. Weisungen erfolgen in der Regel durch Nutzung der Funktionen innerhalb der Software oder schriftlich per E-Mail an datenschutz@valtio.de.
Der Auftragsverarbeiter informiert den Verantwortlichen unverzüglich, wenn eine Weisung nach seiner Ansicht gegen datenschutzrechtliche Vorschriften verstößt.
Der Auftragsverarbeiter setzt folgende Unterauftragsverarbeiter ein:
Der Auftragsverarbeiter informiert den Verantwortlichen über beabsichtigte Änderungen bei Unterauftragsverarbeitern. Der Verantwortliche kann Änderungen innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widersprechen.
Soweit betroffene Personen ihre Rechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch) gegenüber dem Auftragsverarbeiter geltend machen, leitet dieser die Anfragen unverzüglich an den Verantwortlichen weiter. Der Auftragsverarbeiter unterstützt den Verantwortlichen mit technischen Mitteln bei der Erfüllung dieser Anfragen.
Nach Beendigung des Hauptvertrags stellt der Auftragsverarbeiter dem Verantwortlichen auf Anfrage alle verarbeiteten Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format (JSON/CSV) zum Export zur Verfügung.
Nach Ablauf einer Übergangsfrist von 30 Tagen nach Vertragsende werden sämtliche personenbezogenen Daten des Verantwortlichen unwiderruflich und datenschutzkonform gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Auftragsverarbeiter bestätigt die Löschung auf Anfrage schriftlich.
Der Verantwortliche ist berechtigt, die Einhaltung der Datenschutzvorschriften und die Umsetzung der technischen und organisatorischen Maßnahmen beim Auftragsverarbeiter zu überprüfen. Dies kann durch Einsicht in Dokumentationen, Fragebögen oder – nach vorheriger Ankündigung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen – durch Audits vor Ort erfolgen.
Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen auf Anfrage alle erforderlichen Informationen und Nachweise zur Verfügung.
Die Haftung der Parteien bestimmt sich nach den Regelungen der DSGVO sowie den Bestimmungen des Hauptvertrags. Jede Partei haftet gegenüber betroffenen Personen für Schäden, die durch eine nicht dieser Vereinbarung entsprechende Verarbeitung verursacht wurden.
Dieser AVV unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Berlin. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Bei Widersprüchen zwischen diesem AVV und dem Hauptvertrag geht dieser AVV vor, soweit datenschutzrechtliche Pflichten betroffen sind.
Der Auftragsverarbeiter trifft folgende Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO: